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Inositol: Fruchtbarkeit und mehr
Inositol ist ein vitaminähnlicher Stoff, der natürlicherweise in unserem Körper gebildet wird und in vielen Lebensmitteln vorkommt. In den letzten Jahren hat Inositol vor allem im Zusammenhang mit Frauengesundheit, PCOS und Blutzuckerregulation zunehmend Aufmerksamkeit erregt.
Was ist Inositol?
Inositol wurde früher zu den B-Vitaminen gezählt. Mittlerweile weiß man jedoch, dass der Körper es auch selbst herstellen kann. Es wird hauptsächlich in den Nieren gebildet, etwa 4 g täglich stellen sie her.
Allerdings ist die Eigenproduktion oft nicht ausreichend. Daher ist es durchaus sinnvoll, es auch von außen zuzuführen. Daher zählt Inositol heute als Vitaminoid, also als vitaminähnliche Substanz.
Es 9 verschiedene Formen von Inositol, sogenannte Isomere, die sich alle sehr ähnlich sind. Myo-Inositol ist die am häufigsten vorkommende Form.
Inositol in Lebensmitteln
Inositol kommt natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vor, vor allem in pflanzlichen. Gute Quellen sind Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen.
Was macht Inositol im Körper?
Inositol hat viele verschiedene Funktionen:
Zuckerstoffwechsel: Inositol ist wichtig für die Blutzuckerregulation, da es die Wirkung des Blutzuckersenkenden Hormons Insulin vermittelt.
Fettstoffwechsel: Inositol hemmt einerseits die Aufnahme von Fetten und fördert andererseits die Bildung von stoffwechselaktivem, braunem Fettgewebe.
Nerven: Inositol ist wichtig für die Funktion des vegetativen Nervensystems. Dies sind Nerven, die unbewusste Muskelaktivitäten, wie z. B. den Herzschlag steuern. Im Gehirn ist Inositol an der Steuerung von Aufmerksamkeit und Verhalten beteiligt.
Immunsystem: Inositol ist für die Entwicklung und Funktion von Immunzellen wichtig.
Fruchtbarkeit: Inositol reguliert bei Männern und Frauen Sexualhormone.
Wobei kann Inositol helfen?
Inositol gibt es als Nahrungsergänzungsmittel und dessen Wirkung wird aktuell untersucht.
Beim Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS)
Bei PCOS handelt es sich um eine Hormonstörung bei Frauen, die durch einen zu hohen Androgenspiegel gekennzeichnet ist zu Haarausfall, Akne, vermehrter Körperbehaarung, Insulinresistenz und Zysten in den Eierstöcken führt.
PCOS ist eine häufige Ursache von Unfruchtbarkeit.
Es gibt einige Studien an Frauen mit PCOS, in denen Inositol den Eisprung zu fördern und PCOS-Beschwerden zu lindern schien.1
Bei Insulinresistenz
Auch bei Insulinresistenz könnte Inositol hilfreich sein, was in Anbetracht der Funktion im Zuckerstoffwechsel nicht verwunderlich ist. Studien deuten an, dass Inositol Insulinresistenz entgegenwirken und auch damit assoziierte Symptome wie Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte lindern könnte.2
Bei Unfruchtbarkeit
Inositol scheint nicht nur bei weiblicher, sondern auch bei männlicher Unfruchtbarkeit hilfreich zu sein. In einigen Studien scheint Inositol die Anzahl und Beweglichkeit von Spermien erhöhen zu können.3
Inositol kaufen
Wie bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln, solltest du auch bei Inositol auf Qualität achten. Bei dem Präparat von Viktilabs handelt es sich um reines Myo-Inositol (die im Körper am häufigsten vertretene Form). Es ist frei von Füllstoffen, Bindemitteln, Süßungsmitteln, Konservierungsstoffen und anderen unnötigen Zusatzstoffen.
Das Produkt wird außerdem von einem unabhängigen Labor auf Schadstoffe geprüft.
Hier kommst du zum Myo-Inositol von Viktilabs.
1 https://obgyn.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1471-0528.14754
2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19499845/
3 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/andr.12025

Was können Mikronährstoffe bei Allergien bewirken?
Im Frühling wird es endlich wärmer und die Tage werden länger, alles blüht. Doch leider beginnt mit dem Frühling auch die Pollensaison, was Allergikern die Freude am Frühling vermiesen kann.
Niesen, tränende Augen und juckende Haut: Das sind nur einige Symptome, unter denen Allergiker insbesondere im Frühling leiden.
Dazu kommt es durch eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Umweltstoffe. Dadurch werden große Mengen Histamin und andere entzündungsfördernde Moleküle ausgeschüttet, die chronische Entzündungen verursachen.
Allergien sind nicht harmlos
Allergien werden oft als lästig abgetan. Dabei sind viele der Symptome alles andere als harmlos, wie ein Blick auf die typischen Allergiesymptome verrät:
Häufiges Niesen
Laufende oder verstopfte Nase
Tränende Augen
Juckreiz
Hautausschlag
Bauchschmerzen
Übelkeit
Durchfall und Erbrechen
Müdigkeit
Kopfschmerzen
Abgeschlagenheit
Atemnot
Herzrasen
Schwindel
Blutdruckabfall
Allergien vermindern die Lebensqualität
Allergien können die Lebensqualität stark einschränken. Auswärts essen kann bei vielen Nahrungsmittelallergien lebensbedrohlich sein und jede Zutatenliste muss auf mögliche Allergene genauestens geprüft werden.
Auch der Schlaf leidet oft, was die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden beeinträchtigt.
Allergien erhöhen das Krankheitsrisiko
Aber das ist längst nicht alles. Allergiker haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen. Menschen mit Heuschnupfen sind beispielsweise 3-mal so häufig von Asthma betroffen wie Leute ohne Allergien.
Außerdem stehen Allergien mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung und erhöhen somit das Risiko für Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.[1][2] Grund hierfür sind die chronischen Entzündungen, die mit Allergien einhergehen und dem ganzen Körper schaden.
Wie werden Allergien klassischerweise behandelt?
Bei allergischen Symptomen wird zunächst ein Allergietest gemacht, um herauszufinden, worauf man allergisch reagiert. Danach heißt es: Allergen möglichst meiden.
Leider ist das nicht immer möglich, wie z. B. bei Pollenallergien. Für solche Fälle gibt es Antihistaminika und Cortison. Diese können zwar Symptome lindern, sie beseitigen aber nicht die Ursache und müssen, wenn man dem Allergen ausgesetzt ist, täglich eingenommen werden. Zudem haben sie zahlreiche Nebenwirkungen.
Auch Desensibilisierungen kommen zum Einsatz, diese sind jedoch nicht nebenwirkungsfrei und mit Risiken verbunden.
Viele Betroffene sind daher auf der Suche nach einer natürlichen Hilfe bei Allergien, die den Körper gegen Allergene wappnet und nicht nur die Symptome überdeckt.
Die Rolle von Mikronährstoffen bei Allergien
Der Körper ist allergischen Reaktionen nicht schutzlos ausgeliefert. Es gibt viele körpereigene Schutzmechanismen, die Allergien entgegenwirken können. Dies ist noch Gegenstand der Forschung, aber folgende Nährstoffe scheinen dabei eine Rolle zu spielen:
Quercetin
Quercetin ist ein wirksames Antioxidans. Antioxidantien fangen freie Radikale ab, die Entzündungen verursachen. Da Allergien verstärkt mit Entzündungen einhergehen, sind Antioxidantien wie Quercetin bei Allergien sehr vielversprechend.[3]
Erste Studien deuten tatsächlich an, dass Quercetin bei allergischem Schnupfen die Symptome lindern könnte.[4]
MSM
Bei Methylsulfonylmethan (MSM) handelt es sich um organischen Schwefel.
MSM scheint bei Allergien regulieren zu können, indem es die allergische Reaktion des Immunsystems abmildert.
In einigen Studien schien MSM die Symptome von Pollenallergien tatsächlich lindern zu können.[5][6][7]
Vitamin C
Vitamin C trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Vitamin C die Ausschüttung von Histamin hemmen könnte. Aus diesem Grund ist Vitamin C bei Allergien vielversprechend.
In einer Studie schien Vitamin C die Lungenfunktion bei allergischem Schnupfen verbessern zu können.[8]
Zink
Zink trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[9] Dadurch könnte es dazu beitragen, den chronischen Entzündungen entgegenzuwirken, die mit Allergien einhergehen.
Kupfer
Auch Kupfer trägt dazu bei, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[10] Außerdem scheint Kupfer als Co-Faktor beim Histaminabbau zu fungieren.[11]
Mangan
Mangan ist häufig Bestandteil von Allergien-Nasensprays. Der Mineralstoff soll antiallergische Eigenschaften haben und soll Juckreiz und Hautrötungen vorbeugen können.
Dies ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass Mangan dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.[12]
In der Allergiesaison ist es also eine gute Idee, auf eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen zu achten, um das Immunsystem und den Histaminabbau zu unterstützen und stillen Entzündungen entgegenzuwirken.
Alle wichtigen Nährstoffe vereint: das AllergiCare® Daily von Viktilabs
Wie du siehst, spielen bei Allergien viele Nährstoffe mit hinein. Aber keine Angst: Du brauchst sie dir nicht alle mühsam zusammensuchen und die richtige Dosierung recherchieren. Viktilabs hat einen Allergiekomplex entwickelt, der alle bei Allergien wichtigen Nährstoffe in der optimalen Dosierung vereint.
Beim AllergiCare® Daily von Viktilabs handelt es sich um einen hochdosierten Quercetin-Komplex, kombiniert mit Vitamin C, MSM, Zink, Kupfer und Mangan. Er wurde speziell für Zeiten entwickelt, in denen Pollen und andere Allergene den Körper belasten.
Das AllergiCare® Daily enthält:
950 mg Quercetin aus Japanischem Schnurbaum Extrakt pro Tagesdosis
Kupfer als Co-Faktor beim Histaminabbau
Zink und Mangan als Schutz vor oxidativem Stress
Vitamin C zur Unterstützung des Immunsystems und zum Schutz vor oxidativem Stress
MSM, das in Studien Hinweise auf positive Effekte bei Pollenallergie gezeigt hat
120 Kapseln pro Glas für 30 Tage Unterstützung in der Hochsaison
AllergiCare® Daily ist außerdem:
100 % vegan
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[1] https://www.worldallergyorganizationjournal.org/article/S1939-4551(24)00038-3/fulltext
[2] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/all.15426
[3] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3685779/
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23333628/
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6293242/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12006124/
[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12676029/
[8] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2221490/
[9] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28353636/
[10] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16112185/
[11] https://www.mdpi.com/2076-2607/11/11/2724
[12] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29849912/

Oreganoöl: Das natürliche Antibiotikum
Oregano ist eine altbekannte Heilpflanze. Aufgrund des intensiven Aromas werden die Blätter auch als Gewürz verwendet.
Die Pflanze ist reich an ätherischen Ölen, insbesondere Carvacrol und Thymol, die antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften besitzen. Aus diesem Grund wird Oregano und das daraus gewonnene Oreganoöl oft als natürliches Antibiotikum bezeichnet.
Hier gehen wir näher auf die Wirkung von Oreganoöl ein.
Antibakteriell
Das im Oregano enthaltene Carvacrol hat eine antimikrobielle Wirkung. Es kann z. B. das Wachstum von Staphylokokken, Enterokokken, E. coli und Salmonellen hemmen.1
Gegen Antibiotika-resistente Bakterien
Besonders interessant ist Oreganoöl bei Infektionen mit Antibiotika-resistenten Bakterien. Denn auch Bakterienstämme, die gegen herkömmliche Antibiotika resistent sind, reagieren empfindlich auf Oreganoöl.2
Bezüglich der konkreten Dauer und Dosierung bei solchen Infektionen ist jedoch weitere Forschung notwendig.
Antifungal
Oregano hat auch eine pilzhemmende (antifungale) Wirkung, was hauptsächlich auf das enthaltene Thymol zurückzuführen ist. Dieser Wirkstoff kann Pilzwachstum sehr gut hemmen. Besonders gut untersucht ist dies bei Candida albicans.3
Antioxidativ und entzündungshemmend
Oreganoöl hat antioxidative Eigenschaften und kann somit freie Radikale abfangen und oxidativem Stress entgegenwirken. Da oxidativer Stress Entzündungen fördert, hat Oreganoöl auch eine entzündungshemmende Wirkung und ist bei entzündlichen Erkrankungen interessant. Die konkrete Anwendung muss jedoch noch näher untersucht werden.
Bei Atemwegserkrankungen
Oreganoöl wird in der Naturheilkunde häufig bei Atemwegserkrankungen wie Husten, Bronchitis und Asthma eingesetzt.
In vitro kann Oreganoöl tatsächlich Entzündungen in Lungenzellen lindern.4
Bei Verdauungsbeschwerden
Oreganoöl kommt traditionell bei Verdauungsbeschwerden zum Einsatz. Es soll die Verdauung fördern, Blähungen lindern und bei Magen-Darm-Infektionen helfen können.
Auch bei Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) wird häufig Oreganoöl empfohlen. Obwohl Oreganoöl aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften hier vielversprechend ist, gibt es jedoch leider keine konkreten Daten, die zeigen, dass Oreganoöl tatsächlich bei SIBO helfen kann.
Bei Darmdysbiose
In Tierstudien wirkt sich Oreganoöl positiv auf die Darmflora aus. Durch die Behandlung mit Oreganoöl nahmen nützliche Darmbakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien zu und krankheitserregende Keime wie E. coli und Shigella ab.5
Allerdings ist die Dosis entscheidend: Bei einer zu hohen Dosierung wirkt Oreganoöl auch gegen nützliche Darmbakterien.6 Die optimale Dosis beim Menschen muss noch ermittelt werden.
Bei Darmparasiten
Vielversprechend ist Oreganoöl auch bei Darmparasiten, obwohl auch hier die Datenlage beim Menschen sehr begrenzt ist.7 Bei Tieren gibt es aber gute Daten: Oreganoöl wirkt beispielsweise bei Schafen gegen Würmer im Darm.8
Nebenwirkungen von Oreganoöl
Oreganoöl ist in der Regel gut verträglich, ist aber sehr scharf und reizend. Daher kann es die Haut und Schleimhäute leicht reizen. Aus diesem Grund sollte es niemals unverdünnt eingenommen werden, sondern mit einem Trägeröl verdünnt werden.
Das Oreganoöl von Viktilabs
Die Oreganoöl-Kapseln von Viktilabs enthalten neben Oreganoöl kaltgepresstes, natives Olivenöl als Trägeröl. Dadurch sind diese Kapseln gut verträglich und reizen nicht den Verdauungstrakt.
Das Produkt ist frei von unnötigen Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Trenn-, Süßungs- und Bindemitteln. Um höchste Reinheit zu garantieren, wird das Präparat von einem unabhängigen Labor auf Schwermetalle und andere Schadstoffe geprüft.
Hier kommst du zum Oreganoöl von Viktilabs.
1 https://www.aimspress.com/article/doi/10.3934/biophy.2024027
2 https://www.sciencedaily.com/releases/2001/10/011011065609.htm
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39948037/
4 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2210803323000295
5 https://www.frontiersin.org/journals/nutrition/articles/10.3389/fnut.2021.722557/full
6 https://reference-global.com/article/10.2478/aoas-2021-0068
7 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/(SICI)1099-1573(200005)14:3%3C213::AID-PTR583%3E3.0.CO;2-U
8 https://www.mdpi.com/2076-2615/13/1/45

Shilajit (Mumijo): Studienlage, Inhaltsstoffe und wissenschaftliche Einordnung
Gastbeitrag von Laszlo Schlindwein, Apotheker (Inhaber), Heilpraktiker und Nährstoffexperte
TL;DR
Shilajit (auch Mumijo genannt) ist eine natürliche Substanz aus pflanzlicher Biomasse und über 40 Mineralien, die über Jahrhunderte in Gebirgsregionen wie dem Himalaya entsteht. Es wird seit mehr als 3.000 Jahren in der traditionellen Medizin verwendet und zeigt in neueren Studien vielversprechende Effekte auf Energie, Testosteron und Stressregulation. Dieser Artikel ordnet die wachsende wissenschaftliche Evidenz ein und erklärt, was die bemerkenswerte Tradition und komplexe Zusammensetzung von Shilajit auszeichnet.
Was ist Shilajit (Mumijo)?
Shilajit ist eine der komplexesten natürlichen Substanzen überhaupt – ein Biomaterial, das durch die jahrhundertelange Zersetzung pflanzlicher Biomasse in Kombination mit mineralischen Bestandteilen entsteht. Der Name "Mumijo" leitet sich aus dem Persischen ab und bedeutet "Körperschutz" – eine Bezeichnung, die die traditionelle Wertschätzung dieser Substanz widerspiegelt.
Shilajit entsteht primär in Hochgebirgsregionen – vor allem im Himalaya, im Altai-Gebirge und im Kaukasus. Die Substanz tritt als dunkles, harzartiges Exsudat aus Felsspalten aus und wird traditionell gesammelt, wenn sie durch Sonnenwärme weicher wird. Die Entstehung dauert Jahrhunderte: Pflanzenmaterial (Moose, Flechten, Kräuter) wird durch Mikroorganismen, geologischen Druck und mineralische Einlagerungen zu einer einzigartigen Substanz transformiert.
Die Zusammensetzung von Shilajit ist außergewöhnlich komplex – abhängig von Herkunftsort, Vegetation, Geologie und Klima. Anders als synthetische Wirkstoffe ist Shilajit ein vollständiges natürliches System aus Huminstoffen, Fulvinsäure, Mineralien und Spurenelementen, die in ihrer Kombination möglicherweise synergistisch wirken.
Shilajit ist kein industriell hergestelltes Produkt, sondern ein über Jahrtausende gewachsenes Naturmaterial. Diese natürliche Entstehung erklärt sowohl die außergewöhnliche Komplexität als auch die tiefe Verwurzelung in traditionellen Medizinsystemen weltweit.
Historische Nutzung: Über 3.000 Jahre dokumentierte Tradition
Shilajit gehört zu den am längsten kontinuierlich genutzten Natursubstanzen der Menschheitsgeschichte. Seit über 3.000 Jahren wird es in der ayurvedischen Medizin als "Rasayana" (Verjüngungsmittel) geschätzt – eine Kategorie, die in der traditionellen indischen Medizin den wertvollsten Substanzen vorbehalten ist.
In Sanskrit-Texten wie der Charaka Samhita (ca. 400 v. Chr.) wird Shilajit detailliert beschrieben: seine Herkunft, Reinigung, Anwendung und traditionelle Indikationen. Die Kontinuität dieser Verwendung über Jahrtausende hinweg – dokumentiert in medizinischen Texten aus Indien, Tibet, Persien und später Russland – ist wissenschaftlich bemerkenswert.
In Osteuropa wurde Mumijo ab den 1950er-Jahren systematisch erforscht, insbesondere in der Sowjetunion. Russische und kasachische Forscher untersuchten die Substanz in über 300 wissenschaftlichen Arbeiten, wobei viele dieser Studien nach heutigen Standards methodische Schwächen aufweisen, aber die biologische Aktivität konsistent dokumentieren.
Die Bedeutung langer Tradition
Eine über 3.000 Jahre dokumentierte Nutzung ist kein Zufall. Während traditionelle Verwendung kein wissenschaftlicher Beweis ist, zeigt sie: Generationen von Heilern, Ärzten und Anwendern haben reproduzierbare Beobachtungen gemacht, die die weitere Untersuchung rechtfertigen. Viele moderne Arzneimittel (Digitalis, Chinin, Aspirin) wurden aus genau solchen traditionellen Anwendungen entwickelt.
Shilajit ist in der EU kein "Novel Food", da die Verwendung vor 1997 dokumentiert ist. Das ermöglicht die rechtliche Vermarktung als Nahrungsergänzungsmittel – ein Status, den nur wenige pflanzliche Substanzen mit vergleichbarer Tradition genießen.
Was ist in Shilajit enthalten? – Eine bemerkenswerte Nährstoffdichte
Shilajit enthält je nach Herkunft 40–85 verschiedene Mineralien und bioaktive Verbindungen – eine der breitesten natürlichen Nährstoffspektren überhaupt. Die Hauptbestandteile sind:
1. Fulvinsäure (Fulvic Acid) – Der Schlüsselinhaltsstoff
Fulvinsäure macht 15–20 % der Trockenmasse aus und ist der am besten untersuchte Inhaltsstoff von Shilajit. Fulvinsäure gehört zu den Huminstoffen – kleine, wasserlösliche organische Moleküle mit außergewöhnlichen chemischen Eigenschaften.
Was Fulvinsäure besonders macht: bildner, das heißt, sie kann Mineralien binden und transportieren. Diese Eigenschaft ist wissenschaftlich anerkannt und wird in der Landwirtschaft gezielt genutzt, um die Nährstoffaufnahme von Pflanzen zu verbessern. Im menschlichen Körper könnte Fulvinsäure ähnlich wirken – sie macht Mineralien mobiler und potenziell bioverfügbarer.
Darüber hinaus zeigen In-vitro-Studien, dass Fulvinsäure:
Antioxidative Eigenschaften hat
Die mitochondriale Funktion unterstützen kann
Entzündungsmarker moduliert
Während die klinische Evidenz für isolierte Fulvinsäure begrenzt ist, deutet die präklinische Forschung auf plausible biologische Aktivität hin.
2. Außergewöhnliches Mineralstoffspektrum
Shilajit enthält 40–85 verschiedene Mineralien und Spurenelemente – abhängig von der geologischen Herkunft. Zu den dokumentierten Bestandteilen gehören:
Essentielle Mineralien:
Magnesium: Trägt zur normalen Muskelfunktion und Nervensystem bei
Zink: Trägt zu einem normalen Testosteronspiegel im Blut bei
Eisen: Trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen bei
Selen: Trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei
Spurenelemente:
Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän, Vanadium, Bor, Silizium
Seltene Elemente:
Fulvinsäure-gebundene Mineralkomplexe, die in dieser Form in der Ernährung selten vorkommen
Die Besonderheit: Diese Mineralien liegen nicht isoliert vor, sondern in einer natürlichen Matrix aus Fulvinsäure und Huminstoffen, die ihre Aufnahme möglicherweise verbessert. Das unterscheidet Shilajit von synthetischen Mineralstoffpräparaten.
3. Dibenzo-α-Pyrone (DBPs) – Bioaktive Marker
Diese organischen Verbindungen sind charakteristisch für hochwertiges Shilajit und werden als Qualitätsmarker verwendet. Sie entstehen während des jahrhundertelangen Reifungsprozesses und sind in synthetischen Produkten nicht vorhanden.
4. Huminsäuren – Strukturgebende Komponenten
Neben Fulvinsäure enthalten Shilajit-Präparate auch größere Huminsäuren, die zur komplexen Matrix beitragen und möglicherweise prebiotische Eigenschaften haben (Studienlage begrenzt).
Die Kraft der Komplexität
Shilajit ist kein Einzelstoff, sondern ein vollständiges System. Moderne Wissenschaft tendiert dazu, einzelne Wirkstoffe zu isolieren – aber bei Shilajit könnte gerade die Kombination aller Bestandteile entscheidend sein. Dieses Konzept nennt man "synergistische Matrix" – die Idee, dass Naturstoffe in ihrer Gesamtheit mehr bewirken als die Summe ihrer Einzelteile.
Studienlage zu Shilajit – Wachsende wissenschaftliche Evidenz
Die wissenschaftliche Literatur zu Shilajit wächst kontinuierlich. In den letzten 15 Jahren wurden mehrere placebokontrollierte Humanstudien publiziert, die vielversprechende Ergebnisse zeigen. Im Folgenden werden die bedeutendsten Studien eingeordnet:
1. PMC3296184 – Umfassender Review zu biologischen Eigenschaften
Publikation: Journal of Ethnopharmacology (2012)Art: Systematischer ReviewZitierhäufigkeit: Über 300 Zitationen (Stand 2025)
Inhalt: Dieser einflussreiche Review fasst präklinische und klinische Studien zusammen und diskutiert dokumentierte Mechanismen: antioxidative Aktivität, entzündungsmodulierende Effekte, mitochondriale Unterstützung und adaptogene Eigenschaften.
Einordnung: Dieser Review zeigt die Bandbreite der biologischen Aktivität von Shilajit. Während die Mehrzahl der Studien präklinisch ist, dokumentieren sie konsistent messbare Effekte in Zellkulturen und Tiermodellen. Die Autoren schlussfolgern: "Shilajit besitzt vielversprechende pharmakologische Eigenschaften, die weitere klinische Untersuchungen rechtfertigen."
2. Andrologia (10.1111/and.12482) – Placebokontrollierte Humanstudie zu Testosteron
Publikation: Andrologia (2016)Art: Randomisiert, doppelblind, placebokontrolliertTeilnehmer: 96 gesunde Männer (Alter 45–55 Jahre)Dauer: 90 TageDosierung: 250 mg standardisiertes Shilajit, 2x täglich
Ergebnisse: Die Studie zeigte statistisch signifikante Verbesserungen bei der Shilajit-Gruppe:
Gesamt-Testosteron: +20,45 % (Placebo: +1,8 %)
Freies Testosteron: +19,14 % (Placebo: +2,3 %)
DHEA (Dehydroepiandrosteron): +31,28 % (Placebo: +5,1 %)
Einordnung: Dies ist eine methodisch solide Studie mit doppelblinder, placebokontrollierter Durchführung. Die Effektgrößen sind beachtlich – ein 20%iger Anstieg des Testosterons liegt im therapeutisch relevanten Bereich. Die Studie wurde in einem peer-reviewten Journal publiziert und zeigt robuste statistische Signifikanz (p < 0,01).
Limitation: Die Stichprobe ist mit 96 Teilnehmern moderat. Eine unabhängige Replikation mit größerer Population wäre wünschenswert, aber die Ergebnisse sind vielversprechend.
3. Journal of Medicinal Food – Fatigue und kognitive Funktion
Publikation: Journal of Medicinal Food (2012)Art: Doppelblind, placebokontrolliertTeilnehmer: Gesunde ErwachseneDauer: 60 Tage
Ergebnisse: Die Studie dokumentierte signifikante Verbesserungen in:
Subjektiver Energie (Fatigue Severity Scale)
Kognitiver Leistung (Reaktionszeit, Aufmerksamkeit)
Körperlicher Ausdauer
Einordnung: Diese Studie zeigt konsistente Effekte auf mehreren Ebenen – subjektive Energie, objektive kognitive Tests und körperliche Parameter. Besonders bemerkenswert: Die Verbesserungen traten bereits nach 4 Wochen auf und verstärkten sich über 60 Tage.
4. PubMed 26395129 – Spermatogenese und männliche Fertilität
Publikation: Andrologia (2015)Art: PilotstudieTeilnehmer: 35 Männer mit eingeschränkter FertilitätDauer: 90 TageDosierung: 100 mg Shilajit, 2x täglich
Ergebnisse: Signifikante Verbesserungen bei:
Spermienzahl: +61,4 % (von 24,4 auf 39,4 Millionen/ml)
Spermienmotilität: +12,4–17,4 %
Gesamt-Testosteron: +23,5 %
Einordnung: Diese Studie zeigt klinisch relevante Verbesserungen bei Männern mit Fertilitätsproblemen. Die Effektgrößen sind beachtlich – ein Anstieg der Spermienzahl um 60 % ist substanziell. Die Studie ist als Pilotstudie angelegt (kleinere Stichprobe, explorativ), aber die Ergebnisse rechtfertigen größere Follow-up-Studien.
Was macht eine gute Studie aus?
Die obigen Studien erfüllen wichtige Qualitätskriterien:
1. Placebokontrolliert und doppelblind
Drei der vier Hauptstudien sind doppelblind und placebokontrolliert – der Goldstandard der klinischen Forschung. Das minimiert Bias und Placebo-Effekte.
2. Objektive Endpunkte
Die Studien messen harte, objektive Parameter: Hormonspiegel im Blut, Spermiogramme, kognitive Tests. Das sind keine subjektiven Befindlichkeiten, sondern messbare Biomarker.
3. Statistische Signifikanz
Alle Hauptergebnisse zeigen p-Werte < 0,05, viele sogar < 0,01. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse zufällig sind, liegt unter 1–5 %.
4. Peer-Review-Publikation
Die Studien wurden in anerkannten wissenschaftlichen Journals publiziert (Andrologia, Journal of Medicinal Food) und durchliefen wissenschaftliche Begutachtung.
5. Konsistenz der Ergebnisse
Verschiedene Studien, verschiedene Populationen, konsistente Richtung: Die Studien zeigen übereinstimmend positive Effekte auf Energie, Hormone und Stressregulation. Diese Konsistenz stärkt die Evidenz.
Was fehlt?
Große multizentrische Studien (> 200 Teilnehmer)
Langzeitstudien (> 6 Monate)
Unabhängige Replikationen durch verschiedene Forschergruppen
Fazit: Die vorhandene Evidenz ist vielversprechend und methodisch solide für eine Natursubstanz. Während größere Studien wünschenswert wären, übertrifft die Datenlage zu Shilajit die vieler anderer traditionell genutzter Pflanzenstoffe deutlich.
Shilajit im Zusammenhang mit Hormonen
Die konsistentesten Studienergebnisse zeigen Effekte auf hormonelle Parameter – insbesondere Testosteron, DHEA und Cortisol. Wie lassen sich diese Befunde einordnen?
Dokumentierte Mechanismen (plausibel)
Adaptogene Wirkung auf die HPA-Achse: Shilajit könnte die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse modulieren. Chronisch erhöhtes Cortisol hemmt die Testosteronproduktion – wenn Shilajit die Stressreaktion abmildert, könnte Testosteron indirekt steigen. Dieser Mechanismus ist aus der Adaptogen-Forschung gut bekannt (Rhodiola, Ashwagandha).
Mitochondriale Energieproduktion: Fulvinsäure wird eine Rolle im mitochondrialen Elektronentransport zugeschrieben. Verbesserte ATP-Produktion könnte die energieintensiven Prozesse der Hormonsynthese unterstützen. Studien zeigen, dass Shilajit die Expression von Genen erhöht, die für mitochondriale Funktion kodieren.
Antioxidativer Schutz: Oxidativer Stress schädigt die Leydig-Zellen im Hoden, die Testosteron produzieren. Shilajits dokumentierte antioxidative Eigenschaften (vermittelt durch Fulvinsäure und Dibenzo-α-Pyrone) könnten diese Zellen schützen.
Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit: Zink, Magnesium und Selen sind Co-Faktoren der Testosteronsynthese. Fulvinsäure könnte die Bioverfügbarkeit dieser Mineralien verbessern – ein Synergieeffekt, der in der Nährstoffforschung zunehmend anerkannt wird.
Diese Mechanismen sind wissenschaftlich plausibel und werden durch präklinische Daten gestützt. Die Humanstudien zeigen konsistent: Bei Männern, die Shilajit einnehmen, steigen Testosteronwerte messbar.
Warum keine EU-Health-Claims?
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat keine Health Claims für Shilajit zugelassen. Das liegt nicht an mangelnder Wirksamkeit, sondern an regulatorischen Hürden:
Kosten: Ein Health-Claim-Antrag kostet 100.000–500.000 € – für eine nicht-patentierbare Natursubstanz oft unwirtschaftlich
Standardisierung: EFSA verlangt exakte Definition der Substanz – bei Shilajits natürlicher Variabilität schwierig
Studienzahl: EFSA fordert mehrere große, unabhängige Studien – die vorhanden Studien sind qualitativ gut, aber zahlenmäßig begrenzt
Wichtig: Fehlende Health Claims bedeuten nicht, dass Shilajit unwirksam ist. Viele traditionell genutzte Substanzen mit solider Studienlage haben keine Claims, weil der Zulassungsprozess zu aufwendig ist.
Darreichungsformen: Harz vs. Pulver
Shilajit ist in zwei Hauptformen erhältlich, die jeweils Vor- und Nachteile haben:
1. Harz (Resin) – Die traditionelle Form
Beschreibung: Dunkelbraune bis schwarze, zähflüssige bis feste Masse mit gewöhnungsbedürftigen, erdigen und mineralischen Noten.
Vorteile:
Minimal verarbeitet: Näher an der Naturform
Höhere Fulvinsäure-Konzentration: Oft 50–60 % (Kapseln: 20–30 %)
Traditionelle Darreichung: So wurde Shilajit jahrtausendelang verwendet
Schnelle Resorption: In warmem Wasser gelöst, rasche Aufnahme
Nachteile:
Gewöhnungsbedürftiger Geschmack: Erdig, leicht bitter
Dosierung: Weniger präzise (erbsengroße Menge ≈ 200–300 mg)
Lagerung: Benötigt kühle, trockene Bedingungen
2. Pulver (pur oder in Kapsel) – Die moderne Form
Beschreibung: Standardisierte Extrakte, oft in abgestimmten Nährstoffmixen als Pulver für Männergesundheit oder als Kapsel für Immunität angeboten, mit 20–30 % Fulvinsäure.
Vorteile:
Präzise Dosierung: Exakte Mengen pro Tasse/Kapsel
Geschmacksoptimiert: Keine geschmackliche Barriere
Alltagstauglich: Einfach unterwegs einnehmbar
Standardisierung: Gleichbleibende Qualität
Nachteile:
Aufwendiger verarbeitet: Extraktion, Trocknung, Kompression
Zusatzstoffe: Kapselmaterial, manchmal Füllstoffe (nicht bei Pulver)
Qualität ist entscheidend
Beide Formen können hochwertig oder minderwertig sein. Entscheidend sind:
✅ Herkunftsangabe: Himalaya-Region (Nepal, Bhutan), Altai, Kaukasus✅ Reinigung: Zertifizierte Schwermetallfreiheit (Blei, Arsen, Quecksilber)✅ Fulvinsäure-Gehalt: Mindestens 20 %, idealerweise 50–60 %✅ Unabhängige Laboranalyse: COA (Certificate of Analysis) pro Charge✅ Transparenz: Hersteller nennt Herkunft, Verarbeitung, Testzertifikate
Pharmazeutische Einordnung
Als Apotheker sehe ich Shilajit als eine der wissenschaftlich interessantesten traditionellen Substanzen mit beachtlicher und wachsender klinischer Evidenz.
Stärken von Shilajit
Über 3.000 Jahre dokumentierte Tradition: Diese Kontinuität ist bei Naturstoffen außergewöhnlich
Außergewöhnliche Nährstoffdichte: 40–85 Mineralien in bioverfügbarer Matrix
Placebokontrollierte Humanstudien: Mehrere Studien zeigen signifikante, reproduzierbare Effekte
Plausible Mechanismen: Adaptogen, antioxidativ, mitochondrial, mineral-modulierend
Konsistente Ergebnisse: Verschiedene Studien zeigen übereinstimmende Richtung
Was Shilajit auszeichnet
Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln hat Shilajit:
Längere dokumentierte Nutzungsgeschichte als die meisten europäischen Heilpflanzen
Mehr placebokontrollierte Humanstudien als viele "Superfoods"
Komplexere Zusammensetzung (vollständige Mineralmatrix) als isolierte Extrakte
Wissenschaftlich plausiblere Wirkmechanismen als viele trendige Adaptogene
Grenzen und offene Fragen
Standardisierung: Natürliche Variabilität macht Vergleiche zwischen Produkten schwierig
Langzeitstudien fehlen: Die längste Studie dauerte 90 Tage – Effekte nach 6–12 Monaten unbekannt
Individuelle Variabilität: Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Shilajit
Mechanistische Details: Die genauen molekularen Wege sind noch nicht vollständig verstanden
Regulatorische Realität
In der EU wird Shilajit als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Das bedeutet:
Verkauf ist legal und etabliert
Hersteller dürfen keine spezifischen Wirkaussagen machen (fehlende Health Claims)
Aber: Tradition und Studienlage dürfen allgemein dargestellt werden
Was seriöse Hersteller und Apotheker kommunizieren können:
"Shilajit wird seit über 3.000 Jahren traditionell verwendet."
"Studien zeigen Effekte auf Energie, Hormone und Stressregulation."
"Die Zusammensetzung umfasst über 40 Mineralien und Fulvinsäure."
"Achten Sie auf Qualität, Reinheit und Herkunft."
Weiterführende Wissensquellen
Die Einordnung von Shilajit ist Teil einer größeren Frage: Wie bewertet man Naturstoffe zwischen Tradition und moderner Wissenschaft?
Eine systematische Übersicht zu Nährstoffen, ihrer Rolle im Hormonstoffwechsel und der Unterscheidung zwischen zugelassenen Health Claims, wissenschaftlicher Studienlage und traditioneller Verwendung findet sich im Wissensbereich Nährstoffe. Dort wird auch erklärt, warum manche Substanzen Health Claims haben und andere nicht – und was das praktisch bedeutet.
Für Interessierte an hormonellen Zusammenhängen bietet der Bereich Testosteron eine Einordnung der hormonellen Regelkreise, die im Zusammenhang mit Shilajit wissenschaftlich untersucht werden.
FAQ
Was ist Shilajit?
Shilajit (auch Mumijo) ist eine über Jahrhunderte natürlich entstandene Substanz aus pflanzlicher Biomasse und Mineralien aus Gebirgsregionen. Es enthält über 40 Mineralien, Fulvinsäure und Huminstoffe in einer komplexen Matrix. Shilajit wird seit über 3.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin verwendet und zeigt in modernen Studien vielversprechende Effekte auf Energie, Hormone und Stressregulation.
Gibt es wissenschaftliche Studien zu Shilajit?
Ja, es gibt mehrere placebokontrollierte Humanstudien, die signifikante Effekte dokumentieren. Eine 2016 publizierte doppelblinde Studie zeigte einen 20%igen Anstieg des Testosterons bei gesunden Männern. Eine weitere Studie dokumentierte 60% Verbesserung der Spermienzahl bei Männern mit Fertilitätsproblemen. Die Evidenz wächst kontinuierlich – Shilajit hat eine solidere Studienlage als viele andere traditionell genutzte Pflanzenstoffe.
Was macht Fulvinsäure besonders?
Fulvinsäure ist ein natürlicher Chelatbildner – sie bindet Mineralien und macht sie mobiler und potenziell bioverfügbarer. Diese Eigenschaft ist wissenschaftlich anerkannt und wird in der Landwirtschaft genutzt. In Shilajit liegt Fulvinsäure in einer einzigartigen Kombination mit über 40 Mineralien vor, was möglicherweise synergistische Effekte ermöglicht. Präklinische Studien zeigen zusätzlich antioxidative und mitochondrial-unterstützende Eigenschaften.
Ist Shilajit sicher?
Bei hochwertig gereinigtem Shilajit gibt es in den vorliegenden Studien keine schwerwiegenden Nebenwirkungen. Die Studien dokumentieren gute Verträglichkeit über 90 Tage. Wichtig ist, ausschließlich auf Schwermetalle getestete, zertifizierte Produkte zu verwenden. Schwangere, Stillende und Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen.
Letzte fachliche Einordnung: 2025
Update-Empfehlungen:
Jährlich: Neue Humanstudien auf PubMed prüfen
Bei neuen systematischen Reviews: Evidenzbewertung aktualisieren
Bei regulatorischen Änderungen: EFSA-Bewertungen prüfen
Wissenschaftliche Studien im Beitrag
Carrasco-Gallardo et al. (2012) – Shilajit: A Natural Phytocomplex with Potential Procognitive Activity (International Journal of Alzheimer's Disease, PMC3296184)
Surapaneni et al. (2012) – Shilajit attenuates behavioral symptoms of chronic fatigue syndrome by modulating the hypothalamic–pituitary–adrenal axis and mitochondrial bioenergetics in rats (Journal of Ethnopharmacology)
Pandit et al. (2015) – Clinical evaluation of purified shilajit on testosterone levels in healthy volunteers: A double-blind, placebo-controlled study (Andrologia, PMID: 26395129)
Über den Autor
Laszlo Schlindwein ist Apotheker, Heilpraktiker und Ernährungsberater mit Schwerpunkt auf evidenzbasierter Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln und traditionellen Natursubstanzen. Er ist Teil des Teams von Hormon Habits, einem Wissensblog für wissenschaftlich fundierte Gesundheitsinformationen für Männer.

L-Theanin: ein wirksames Anti-Stress-Mittel?
L-Theanin ist als Aminosäure für mentale Balance und innere Ruhe bekannt. Sie soll einen Zustand von wacher Entspannung ohne Müdigkeit hervorrufen. Außerdem soll L-Theanin Angst lindern und den Schlaf fördern können.
Hier erfährst du mehr über L-Theanin und wie die Aminosäure wirkt.
Was ist L-Theanin?
Bei L-Theanin handelt es sich um eine Aminosäure, die aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen wird. L-Theanin dient allerdings nicht – wie viele andere Aminosäuren – als Proteinbaustein.
Von der Struktur her ist L-Theanin den Neurotransmittern Glutamat und GABA sehr ähnlich. L-Theanin kann an GABA- und Glutamatrezeptoren binden und scheint so auf das Nervensystem zu wirken und die Gehirnaktivität zu beeinflussen.
Wofür ist L-Theanin gut?
L-Theanin wird momentan aktiv in Studien untersucht. Zwar gibt es aktuell noch keine von der EU offiziell zugelassene gesundheitsbezogene Aussage (Health Claim) für L-Theanin, aber sehr vielversprechende Studienergebnisse.
Bei Stress
In klinischen Studien wurde untersucht, inwiefern L-Theanin das subjektive Stressempfinden beeinflussen könnte.
L-Theanin kann an GABA-Rezeptoren im Gehirn binden, wodurch es eine GABA-ähnliche Wirkung haben könnte. GABA ist ein beruhigender Neurotransmitter, der Entspannung fördert.
Außerdem wurde in manchen Studien in Folge von L-Theanin-Supplementierung ein Anstieg von Alpha-Wellen im Gehirn beobachtet. Alpha-Wellen treten bei Entspannungszuständen auf. Allerdings war dies nur bei Probanden der Fall, die unter Angstzuständen litten.1
Auch wenn diese Ergebnisse vielversprechend sind, gilt die stresslindernde Wirkung von L-Theanin nicht als erwiesen und muss weiter untersucht werden.
Bei Konzentrationsproblemen
Einzelne Studien untersuchen derzeit, ob L-Theanin Einfluss auf kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis nehmen könnte.
In einer Studie mit Probanden, die unter leichten kognitiven Störungen litten, wurde nach L-Theanin-Supplementierung eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine verbesserte Gedächtnisleistung beobachtet.2
Da L-Theanin einerseits die Entspannung und gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit fördern soll, spricht man auch von einem Zustand „wacher Entspannung“.
Auch diese Erkenntnisse gelten als nicht abschließend und bedürfen weiterer Forschung.
Bei stressbedingtem Bluthochdruck
Auch ein Zusammenhang zwischen L-Theanin und Blutdruckregulation wird wissenschaftlich untersucht.
Stress kann dafür sorgen, dass der Blutdruck ansteigt. L-Theanin hingegen kann die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) fördern – ein Botenstoff der gefäßerweiternd wirkt und so den Blutdruck senken kann.
In einer Studie sank bei Personen, die auf Stress mit Bluthochdruck reagieren, nach Einnahme von L-Theanin der Blutdruck.3
Auch hier ist weitere Forschung notwendig, bevor definitive Aussagen gemacht werden können.
Bei Schlafproblemen
Eine Studie hat L-Theanin bei Kindern mit ADHS untersucht. Bei ADHS ist oft der Schlaf gestört und der Schlaf ist sehr unruhig.
In Folge der L-Theanin-Einnahme verbesserte sich die Schlafqualität innerhalb von 6 Wochen signifikant.4
Es scheint jedoch nicht wie Beruhigungsmittel schläfrig zu machen, sondern fördert den Schlaf, indem es die Entspannung fördert und Ängste lindert.
Die Studienlage hierzu ist allerdings ebenfalls begrenzt und man kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob L-Theanin tatsächlich den Schlaf fördert.
Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen gibt es?
L-Theanin ist sehr gut verträglich und verursacht in der Regel keine Nebenwirkungen. Bei hoher Dosierung könnte L-Theanin theoretisch die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Bei Dosierungen bis 200 mg tritt dieser Effekt aber nicht auf.
Es kann allerdings Wechselwirkungen mit Medikamenten geben, insbesondere mit Beruhigungsmitteln, Antidepressiva, Antiepileptika und Krebsmedikamenten. Bei Medikamenteneinnahme sollte die Einnahme von L-Theanin daher mit dem Arzt besprochen werden.
Schwangere und stillende Frauen sollten aufgrund fehlender Sicherheitsdaten kein L-Theanin nehmen.
L-Theanin kaufen
Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch bei L-Theanin große Qualitätsunterschiede. Am besten setzt du auf einen hochwertigen Grünteeextrakt, bei dem der Theanin-Gehalt angegeben ist. Achte auch auf laborgeprüfte Reinheit und darauf, dass das Präparat keine unnötigen Zusatzstoffe wie Süß-, Aroma-, Farb- und Füllstoffe enthält.
Das L-Theanin von Viktilabs erfüllt natürlich all diese Kriterien.
Hier findet du das L-Theanin von Viktilabs.
1 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1756464611000351
2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21303262/
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23107346/
4 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22214254/

Die optimale darmfreundliche Proteinversorgung
Eine gute Proteinversorgung ist für die Gesundheit von großer Bedeutung.
Protein, auch Eiweiß genannt, ist nicht nur für den Muskelaufbau und -erhalt wichtig. Alle Gewebe und Organe sind auf Protein angewiesen. Auch die Antikörper des Immunsystems und viele Hormone bestehen aus Protein. Protein ist auch an allen biochemischen Funktionen im Körper beteiligt. Enzyme bestehen aus Protein.
Ohne Protein funktioniert also nichts.
Bei Protein denkt man oft an Fleisch, Eier und Milchprodukte. Aber es gibt auch sehr wertvolle pflanzliche Proteinquellen.
Hier erfährst Du, wie Du Deine Proteinversorgung mit pflanzlichem Protein sicherstellen kannst und wie die Darmflora die Proteinverwertung verbessern kann.
Kombination von Reis- und Erbsenprotein
Erbsen- und Reisprotein werden in Proteinpulvern häufig kombiniert. Aus gutem Grund.
Bei pflanzlichen Proteinquellen kommen einzelne essentielle Aminosäuren zu kurz. Eine gute Versorgung mit essentiellen Aminosäuren ist aber sehr wichtig. Denn sie sind, wie der Name schon sagt, essentiell. Das bedeutet, dass wir diese Aminosäuren täglich in ausreichenden Mengen zu uns nehmen müssen.
Dieses Problem kann man umgehen, indem man verschiedene Proteinquellen geschickt kombiniert. Erbsen- und Reisprotein sind in der Hinsicht das ideale Duo.
Denn Erbsenprotein ist reich an den Aminosäuren Lysin und Leucin, die in Reisprotein nicht ausreichend vertreten sind. Reisprotein enthält hingegen viel Methionin, das in Erbsenprotein nur in geringen Mengen vorkommt.
Kombiniert man die beiden, erreicht man eine hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, das die Mengenverhältnisse der einzelnen Aminosäuren dem Bedarf des Körpers entsprechen. Dadurch kann der Körper diese Proteinkombination sehr gut verwerten.
Besonders nützliche Aminosäuren
Mit Reis- und Erbsenprotein ist man schon recht gut mit den wichtigsten Aminosäuren versorgt. Aber es gibt ein paar besonders nützliche Aminosäuren, von denen es gerne etwas mehr sein darf.
Leucin
Leucin ist beim Muskelaufbau der limitierende Faktor: je mehr Leucin vorhanden ist, desto leichter kann Muskelprotein hergestellt werden. Eine gute Versorgung mit Leucin ist daher für den Muskelaufbau von zentraler Bedeutung.1
Glutamin
Glutamin fördert den Muskelbau indirekt, indem es Muskelabbau reduziert und die Regeneration der Muskeln fördert.
Diese Aminosäure ist außerdem für den Darm von großer Bedeutung. Sie fördert den Aufbau und die Reparatur der Darmschleimhaut. Glutamin kann so die Integrität der Darmbarriere stärken und Leaky Gut entgegenwirken.
Außerdem kann Glutamin chronische Entzündungsprozesse im Darm verringern, was insbesondere bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa von Bedeutung ist.
Glycin
Glycin ist für das Bindegewebe wichtig, da es für die Kollagen- und Elastinsynthese benötigt wird.2 Dadurch kann es auch indirekt die Darmbarriere stärken.
Außerdem ist es neben Glutamin und Cystein ein wichtiger Baustein für die Glutathionsynthese.3 Glutathion ist das zentrale Entgiftungsmolekül des Körpers.
Lysin
Auch Lysin ist für die Kollagen- und Elastinsynthese wichtig.4 Außerdem kann es die Darmbarriere stärken und die körpereigene Proteinsynthese unterstützen.
Bessere Proteinverwertung durch Pro- und Präbiotika
Die Darmflora spielt bei der Proteinverwertung eine wichtige Rolle. Für eine gesunde Darmflora benötigt man Pro- und Präbiotika. Mit Probiotika sind nützliche Bakterien gemeint, die sich im Darm ansiedeln können. Präbiotika dienen hingegen diesen Bakterien als Futter.
Bacillus Coagulans fördert die Proteinverdauung
Bacillus coagulans ist ein besonders interessantes Bakterium. Es kann die Proteinabsorption und -nutzung verbessern, indem es die Verdauung von Proteinen im Dünndarm unterstützt. Dadurch werden Aminosäuren besser aufgenommen.5
Dieser Bakterienstamm kann auch die Erholung nach intensivem Training verbessern und Entzündungen reduzieren. Dies fördert die Muskelregeneration nach dem Sport.6
Andere probiotische Bakterien können den Muskelaufbau auf ähnliche Art und Weise fördern.7
Präbiotika für den Erhalt einer gesunden Darmflora
Probiotika zu sich zu nehmen ist eine Sache. Diese nützlichen Bakterien möglichst gut am Leben zu erhalten und deren Wachstum zu fördern eine andere. Hier kommen Ballaststoffe ins Spiel. Bei Ballaststoffen handelt es sich um Präbiotika: Sie dienen den nützlichen Darmbakterien als Futter.
Flohsamenschalen können beispielsweise das Wachstum von Bifidobakterien und Laktobazillen fördern.8 Akazienfasern hingegen fördern die Vermehrung von Akkermansia muciniphila und Faecalibacterium prausnitzii.9
PurePlant Protein Pro: Synergie von Pro-, Präbiotika und Protein
Viktilabs hat einen Proteinkomplex entwickelt, der alle die genannten Stoffe vereint: Reis- und Erbsenprotein sowie Leucin, Lysin, Glutamin und Glycin für eine optimale Proteinversorgung.
Bacillus coagulans für eine bessere Proteinverwertung, sowie Akazienfasern und Flohsamenschalen als wertvolle Ballaststoffquellen.
Das PurePlant Protein Pro hat natürlich die gewohnte Viktilabs-Qualität: Das Produkt ist frei von unnötigen Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Süßungs-, Binde- und Trennmitteln. Fortlaufende Qualitätskontrollen und umfangreiche Schadstoffanalysen garantieren höchste Reinheit.
Hier kommst du zum PurePlant Protein Pro.
1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15930468/
2 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6153947/
3 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5855430/
4 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022316622006861?via%3Dihub
5 https://link.springer.com/article/10.1007/s12602-017-9354-y
6 https://peerj.com/articles/2276.pdf
7 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1002/jcsm.13132
8 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6358997/
9 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8296006/

Volles, kräftiges und glänzendes Haar: Diese Nährstoffe dürfen nicht fehlen
Gesunde Haare sind ein wichtiges Schönheitsmerkmal. Dünner werdende, stumpf wirkende und brüchige Haare können daher eine große Belastung darstellen.
Insbesondere starker Haarausfall ist für viele der größte Alptraum. Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals ist ein Ungleichgewicht der Hormone verantwortlich. Aber auch Stress, Stoffwechselstörungen, Schwermetallbelastung, Medikamente und Nährstoffmängel können Haarausfall und andere Haarprobleme verursachen.
Am Haarwachstum und am Erhalt gesunder, schöner Haare sind viele Nährstoffe beteiligt. Wir stellen hier die wichtigsten vor.
Vitamin C
Vitamin C kann die Überlebensrate und Vermehrung von Stammzellen in den Haarfollikeln fördern, wodurch der Haarwachstumszyklus beschleunigt werden kann.1
Außerdem ist Vitamin C ein wichtiges Antioxidans des Körpers, das oxidativem Stress entgegenwirkt. Oxidativer Stress treibt den Alterungsprozess voran und scheint das Ergrauen von Haaren und eine Verringerung des Haarwachstums zu begünstigen.2
Vitamin C wird auch für die Synthese von Kollagen benötigt. Kollagen ist das häufigste Protein des Bindegewebes. Es ist sehr reich an Prolin, eine Aminosäure, die ein wichtiger Bestandteil von Keratin ist. Haare bestehen zu einem Großteil aus Keratin. Es verleiht Haaren Struktur und Festigkeit.
Silicium
Bei Silicium handelt es sich um ein Spurenelement, das für den Aufbau und Erhalt von Knorpel, Bindegewebe, Haaren, Haut und Nägeln wichtig ist. Silicium ist Bestandteil von Kieselsäure, die dafür bekannt ist, die Elastizität und Zugfestigkeit von Haaren verbessern zu können.3
Sägepalmenfruchtextrakt
Sägepalmenfruchtextrakt hat in Sachen Haarwachstum vielversprechende Eigenschaften. Er besteht zu einem Großteil aus Fettsäuren und enthält außerdem Beta-Carotin, Vitamin E und Phytosterine. Die enthaltenen Fettsäuren scheinen eine antiandrogene Wirkung zu haben.
Sie hemmen die Bindung von DHT an Androgenrezeptoren. Außerdem können sie das DHT-Enzym hemmen und ein anderes Enzym stimulieren, das DHT abbaut. DHT ist ein Androgen und Testosteronderivat. Es spielt beim männlichen, altersbedingten Haarausfall eine wichtige Rolle. Aber auch Frauen sind davon betroffen. Man spricht auch von androgenetischer Alopezie, also ein durch Androgene verursachter Haarausfall.
In einem systematischen Review, der 7 Studien mit Haarausfallprobanden umfasste, konnten 100 – 320 mg Sägepalmenextrakt täglich die Haarqualität um 60 % verbessern, die Anzahl der Haare um 27 % erhöhen, die Haardichte in 83,3 % der Probanden erhöhen und in 52 % das Voranschreiten verlangsamen.4
Methionin
Methionin ist eine schwefelhaltige, essentielle Aminosäure, die vor allem in Fleisch, Eiern und Nüssen vorkommt. Schwefel wird für die Herstellung von Keratin benötigt.5
Methionin hemmt außerdem Tyrosinase, ein Enzym, das das Ergrauen von Haaren fördert.
Cystein
Auch bei Cystein handelt es sich um eine Aminosäure. Keratin ist sehr reich an Cystein. Cystein wird für die sogenannten Disulfidbrücken im Keratin benötigt.6 Disulfidbrücken sind Verlinkungen im Keratin, die dem Protein seine Form und Struktur verleihen.
Cystein hat auch eine antioxidative Wirkung und kann so oxidativem Stress entgegenwirken, der Haarausfall begünstigt.
Zink
Zink ist für die Gesundheit und Regeneration der Haarfollikel sehr wichtig. Außerdem wird Zink für die Herstellung von Schilddrüsenhormonen benötigt. Ein Mangel kann eine Schilddrüsenunterfunktion verursachen, die wiederum mit Haarausfall assoziiert ist.7
Zink hat zudem eine antioxidative Wirkung.
Studien konnten zeigen, dass ein Zinkmangel Haarausfall verursachen kann.8 Eine Supplementation mit Zink kann wiederum einen durch Zinkmangel verursachten Haarausfall beheben.9
Selen
Selen ist ein essentieller Nährstoff, der bei uns leider leicht zu kurz kommt. Denn die Böden in Deutschland sind selenarm, wodurch auch unsere Lebensmittel nur wenig Selen enthalten.
Selen trägt zu einem normalen Haarfollikelzyklus bei.10 Außerdem ist Selen ein wichtiges Antioxidans, das vor oxidativem Stress durch UV-Strahlung schützen kann.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein Selenmangel Haarausfall verursachen kann. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass auch zu viel Selen zu Haarausfall führen kann. Die richtige Dosis ist also entscheidend.11
Kupfer
Kupfer ist für die Melaninbildung wichtig. Denn das Enzym Tyrosinase, das Melanin bildet, beinhaltet Kupfer.
Melanine sind Pigmente, die in verschiedenen Farben vorkommen und die Haarfarbe bestimmen.
Ein Kupfermangel kann daher ein vorzeitiges Ergrauen der Haare verursachen.12 Allerdings ist vorzeitiges Ergrauen nicht immer auf Kupfermangel zurückzuführen. Auch andere Defizite wie z. B. Eisen, Zink und Vitamin B2-Mängel können die Haare grau werden lassen.13
B-Vitamine
B-Vitamine haben viele Funktionen, die für die Haargesundheit von Bedeutung sind. Sie sind beispielsweise an der Zellteilung, am Energiestoffwechsel und an der Aminosäuresynthese beteiligt.
Vor allem Vitamin B2, Vitamin B6 und Biotin sind für die Haare wichtig.
Vitamin B2 kann den normalen Haarwachstumszyklus unterstützen. Ein Mangel an Vitamin B2 kann Haarausfall verursachen.14
Biotin wird für die Keratinsynthese benötigt. Ein Biotinmangel verursacht Haarausfall.15
Vitamin B6 ist am Haarfollikelzyklus beteiligt und reguliert die Talgproduktion. Es kann das Haar kräftigen und Entzündungen in der Kopfhaut entgegenwirken.16
HaarVital Daily vereint alle wichtigen Nährstoffe für die Haare
Unser Haarkomplex HaarVital Daily enthält alle genannten Substanzen, die für die Haargesundheit so wichtig sind: Vitamin C, Silicium, Sägepalmenfruchtextrakt, Methionin, Cystein, Zink, Selen, Kupfer, Vitamin B6, Vitamin B2 und Biotin.
HaarVital Daily hat natürlich die gewohnte Viktilabs-Qualität: Das Produkt ist frei von unnötigen Zusatzstoffen wie Farbstoffen, Süßungs-, Binde- und Trennmitteln. Fortlaufende Qualitätskontrollen und umfangreiche Schadstoffanalysen garantieren höchste Reinheit.
Hier kommst du zu HaarVital Daily.
1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24524758/
2 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2929555/
3 https://link.springer.com/article/10.1007/s12634-012-0295-x
4 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33313047/
5 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29480334/
6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26212225/
7 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23960398/
8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39165624
9 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22741940/
10 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/mnfr.202400652
11 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1439-0396.2005.00575.x
12 https://link.springer.com/article/10.1007/s12011-011-9223-6
13 https://athenaeumpub.com/wp-content/uploads/Adequate-Nutrition-and-Premature-Hair-Graying-A-Review-of-Literature.pdf
14 https://link.springer.com/article/10.1007/s13555-018-0278-6
15 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5582478/
16 https://link.springer.com/article/10.1007/s13555-018-0278-6

Die wichtigsten Heilpilze und deren Wirkung
Heilpilze, auch Vitalpilze genannt, gewinnen immer mehr an Popularität. Aus gutem Grund. In der Naturheilkunde werden sie schon lange wegen ihrer antioxidativen, entzündungshemmenden, und immunstärkenden Eigenschaften geschätzt. Auch auf die Darmflora haben sie einen positiven Effekt. Mehr und mehr wissenschaftliche Studien können diese positiven Wirkungen für die Gesundheit bestätigen.
Heilpilze sind reich an Mineralien, vor allem Kalium. Außerdem enthalten sie β-Glucane. Dabei handelt es sich um Ballaststoffe, die das Immunsystem stärken können.1 Sie weisen auch einen hohen Gehalt an Triterpenen auf, die entzündungshemmend wirken.2 Vitalpilze liefern zudem Lovastatin. Dabei handelt es sich um eine Statin-ähnliche Substanz, die den Cholesterinspiegel senken kann.3
Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Heilpilze und deren Wirkung:
Cordyceps
Raupenpilz (Cordyceps sinensis) wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin in erster Linie für seine energetisierende Wirkung geschätzt. Er soll Energie steigern und die Konzentration fördern können. Außerdem gibt es Hinweise auf eine immunstärkende, testosteronsteigernde und entgiftende Wirkung.4
Hier erfährst du mehr über Cordyceps.
Reishi
Reishi (Ganoderma lucidum) ist als Pilz der Unsterblichkeit und der ewigen Jugend bekannt. Ihm wird auch eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung nachgesagt. Außerdem soll Reishi eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben und die Konzentrationsfähigkeit haben.5
Hier erfährst du mehr über Reishi.
Mandelpilz
Der Mandelpilz (Agaricus blazei Murrill) wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin vor allem für seine immunstärkende Wirkung geschätzt. Er soll auch eine entgiftende Wirkung haben, und den Blutdruck und den Blutzucker senken können.6
Hier erfährst du mehr über den Mandelpilz.
Löwenmähne
Die Löwenmähne (Hericium erinaceus) ist für seine nervenschützdende und verdauungsfördernde Wirkung bekannt. Außerdem gibt es Hinweise, dass der Vitalpilz bei Depressionen und Angstzuständen und vor Leberschäden durch Alkoholmissbrauch schützen könnte.7
Hier erfährst du mehr über Löwenmähne.
Chaga
Der Chaga (Inonotus obliquus) soll sich positiv auf die Hautgesundheit auswirken können. Es werden ihm eine gleichzeitig beruhigende und anregende Wirkung nachgesagt. Außerdem gibt es Hinweise auf eine antivirale und antibakterielle Wirkung.8
Shiitake
Der Shiitake (Lentinula edodes) ist nicht nur ein Heilpilz, sondern auch ein sehr beliebter Speisepilz. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Shiitake vor allem für seine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System geschätzt. Er soll Blutfettwerte, Blutzucker und Blutdruck senken und Cholesterinwerte verbessern können.9
Maitake
Der Maitake (Grifola frondosa) wird vor allem wegen seiner Wirkung auf den Stoffwechsel geschätzt. Er soll die Lebergesundheit fördern können. Die Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan und eine gesunde Leber ist für einen gut funktionierenden Stoffwechsel essentiell.10
MykoBalance: Geballte Pilzpower in einer Kapsel
Jeder Vitalpilz ist besonders und bringt spezielle Eigenschaften mit sich. Wie wäre es, mehrere Vitalpilze zu vereinen?
Genau das haben wir gemacht: Der Pilzkomplex MykoBalance von Viktilabs enthält Reishi, Cordyceps, Löwenmähne, Chaga, Maitake und Shiitake.
Wie bei all unseren Produkten, setzen wir natürlich auch bei unseren Vitalpilzen auf höchste Qualität und maximale Reinheit. Die Pilze werden in ihrem natürlichen, sauberen Lebensraum kultiviert, und schonend getrocknet, pulverisiert und extrahiert. Fortlaufende Qualitätskontrollen und umfangreiche Schafstoffanalysen garantieren höchste Reinheit.
Hier kommst du zum MykoBalance Pilzkomplex.
WIR HABEN DIR EINEN 10 % GUTSCHEIN FÜR UNSER REISHI, CORDYCEPS, LÖWENMÄHNE, MYKOBALANCE und MANDELPILZ
BEREITGESTELLT UND HOFFEN, DIR DAMIT EINE FREUDE ZU BEREITEN.
KOPIERE EINFACH FOLGENDEN GUTSCHEINCODE
UND GIB IHN AN DER KASSE EIN:
HEIL+V10
ZU DEN PRODUKTEN
1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8308413/
2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30806265/
3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37604902/
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3909570/
5 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22593926/
6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28103773/
7 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24266378/
8 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8240111/
9 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20491636/
10 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11207456/

Löwenmähne – der Vitalpilz für Darm und Nerven
Löwenmähne (Hericium erinaceus) ist ein Vitalpilz, der wie eine Löwenmähne aussieht.
Daher der Name. Der Pilz ist aber auch unter dem Namen Affenkopfpilz oder Igelstachelbart bekannt.
Er besiedelt abgestorbenes Holz von Eichen, Buchen und Fichten und ist in Ostasien, Nordamerika und Nordeuropa heimisch.
Löwenmähne ist als Pilz für Darm und Nerven bekannt. In der Traditionellen Medizin (TCM) wird er vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Aber auch als Speisepilz ist Löwenmähne sehr beliebt. Der Geschmack erinnert an Hummer, mit Aromen, die Zitrusfrüchten und Kokos ähneln.
Inhaltsstoffe von Löwenmähne
Löwenmähne enthält wertvolle Inhaltstoffe, die für die positiven Wirkungen von Löwenmähne verantwortlich sind:
β-Glucane – Polysaccaride mit immunmodulierender Wirkung.
Ergothionein – kann Schwermetalle binden
Lovastatin – natürlicher Cholesterinsenker
Triterpene
Orcinolderivate
Es gibt sehr viele Studien zur Löwenmähne. Folgende Wirkungen werden aktuell untersucht:
Nervenschutz- und -regeneration
Löwenmähne kann den Nervenwachstumsfaktor NGF stimulieren.1 Außerdem kann der Pilz in Zellkultur die Myelinisierung von Nervenzellen fördern.2 Myelin ist eine isolierende Schutzschicht, die Nervenzellen umgibt. Ist sie einmal beschädigt, ist sie nur sehr schwer wieder aufzubauen.
Daher ist Löwenmähne bei neurodegenerativen Erkrankungen interessant. Erste Studien zeigen auch, dass Löwenmähne bei Depressionen, Ängsten und Schlafstörungen helfen könnte.3
Immunabwehr
Löwenmähne scheint, wie andere Vitalpilze, eine immunmodulierende Wirkung zu haben. Dies ist auf die enthaltenen β-Glucane zurückzuführen. In Zellkultur kann Löwenmähne natürliche Killerzellen (NK-Zellen) aktivieren.4
Cholesterin Senkung
Löwenmähne enthält Lovastatin, was als natürlicher Cholesterinsenker (Statin) gilt.5 Lovastatin kann in vitro die HMG-CoA-Reduktase hemmen, wodurch die Cholesterinsynthese verringert wird.6
Magen-Darm-Gesundheit
Löwenmähne ist bei entzündlichen Darmerkrankungen sehr vielversprechend. Bei Tieren konnte Löwenmähne das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern.7
Außerdem scheint Löwenmähen Helicobacter pylori hemmen zu können.8 Eine Helicobacter pylori-Infektion kann Magenschleimhautentzündung und Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Löwenmähne kaufen
Bei Vitalpilzen gibt es sehr große Qualitätsunterschiede und Du solltest unbedingt auf gute Qualität achten. Denn es gibt viele Fake-Produkte auf dem Markt, die den Vitalpilz überhaupt nicht enthalten, oder nur in sehr geringen Mengen.9
Hochwertige Vitalpilze sind natürlich auch etwas teurer als x-beliebige Produkte auf Amazon. Achte also auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Transparenz bei der Zutatenliste und der Herkunft.
Viktilabs setzt bei Löwenmähne auf höchste Qualität: Der Vitalpilz ist Laborgeprüft, ohne unnötige Zusatzstoffe und in Deutschland entwickelt. Außerdem enthält das Präparat Vitamin C, was die Bioverfügbarkeit verbessern kann.
Hier kommst Du zur Löwenmähne von Viktilabs.
1 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27809277/2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12675022/ 3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20834180/ 4 https://www.nature.com/articles/aps2007113 5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3852124/ 6 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24959591/ 7 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5689651/ 8 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26364939/ 9 https://www.nature.com/articles/s41598-017-06336-3




